MIFARE ist ein Industriestandard, bei dem die Identmedien auf einer nicht kopierbaren und passiven, berührungslosen Chiptechnologie basieren (Proximity). Die Identmedien arbeiten wartungsfrei, d.h. ohne Batterien.
Bei der MIFARE-Technologie sind die Berechtigungsinformationen im Identmedium gespeichert. Die Entscheidungselektronik im Beschlag (e-Zylinder, Wandleser, i-Locker-Riegelschloss) vergleicht diese Informationen mit den eigenen und gibt bei Übereinstimmung den Zutritt frei. Zusätzlich können jedoch Informationen (z.B. wer hat wann gesperrt, Batteriezustand) vom Beschlag auf das Identmedium zurückgeschrieben werden.
Die MIFARE-Variante eignet sich daher besonders für die Verwaltung von Zutrittsberechtigungen offener Benutzergruppen, wo Zutrittsprofile sich oft ändern. Dies erfordert die Beschreibbarkeit der Identmedien und eine ständige Kommunikation mit der Verwaltungssoftware.